Arthur Conan Doyle
Das Zeichen der Vier
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Herbst 1888 - London im Nebel, selbst das Verbrechen rührt sich nicht. Gelangweilt tröstet sich der Beratende Detektiv Sherlock Holmes mit dem Inhalt seines Kokainfläschchens, als ihn endlich ein neuer Fall schlagartig zur Abstinenz bringt: Der jungen Mary Morstan wird schon seit sechs Jahren an jedem Geburtstag eine wertvolle Perle zugeschickt. Nun hat sich der bisher anonym gebliebene Wohltäter an sie gewandt und lockt mit Informationen über das Schicksal ihres vor Jahren verschollenen Vaters. Captain Morstan, der in Indien stationiert gewesen war, habe dort einen enormen Schatz gefunden, um den er und damit auch seine Tochter freilich geprellt worden seien. Nun sei der Tag der Gerechtigkeit gekommen.

Kaum drei Jahre liegen zwischen »Das Zeichen der Vier« und »Eine Studie in Scharlachrot«, dem ersten Roman um Sherlock Holmes und Dr. Watson. In dieser Zeit hat Verfasser Arthur Conan Doyle ganz offensichtlich eine Menge in Sachen Plotentwicklung und Handlungsführung gelernt. Während »Eine Studie ...« praktisch in zwei separate, nur notdürftig miteinander verbundene Segmente zerfiel, erzählt »Das Zeichen der Vier« tatsächlich eine klassische Geschichte mit Anfang, Hauptteil und Schluss. Hier gibt es keine Verzögerungen, sondern klug gesetzte Verschnaufpausen, in denen uns Doyle wie nebenbei wichtige Informationen liefert, bevor es mit frischer Kraft weitergeht. Das Finale auf der Themse ist sogar Action pur, wie sie Hollywood nicht dramatischer in Szene setzen könnte.

Arthur Conan Doyle
Das Zeichen der Vier

264 Seiten,
Format: Adobe E-Book Reader
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