H.G. Wells
The Timemachine
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Trotz der literarischen Vielfalt von Wells bleibt sein Debut-Roman, »Die Zeitmaschine«, seine polulärste Veröffentlichung. Klassischer kann eine Sciencefiction-Story nicht sein; dennoch steckt bei genauem Hinsehen bereits der ganze Wells in dem Buch: Der Zeitreisende landet im Jahr 802701 und findet zwei Völker vor. Einerseits die verweichlichten, graziösen Eloi, andererseits die grausamen, kannibalischen Morlocks, die unter der Erde wohnen. Wells kreierte hier eine deutliche Parodie auf die englische Klassengesellschaft - »upper class« und »working class« .

Das Buch ergreift beim ersten Lesen durch seinen extremen Realismus. Allein der wissenschaftlich fundierte Einstieg ist fesselnd: Der Zeitreisende beweist seinen Freunden, dass es eine 4. Dimension, die Zeit, geben muss. Folglich könne man auch in dieser 4. Dimension vor- und zurückreisen. Daraufhin lässt er ein winziges Modell seiner Zeitmaschine vor den Augen seiner Freunde in die Zukunft verschwinden. Dass Albert Einstein Jahre später seine »Theorie des 4-dimensionalen Raum-Zeit-Kontinuums« veröffentlichte sei als Kuriosum dahingestellt...

H.G. Wells
The Timemachine

104 Seiten, Text englisch
Format: Adobe E-Book Reader
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